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Chris P. Rolls: (K)ein Kavaliersdelikt

Dienstag, Juli 30, 2013


Informationen zu der Autorin findet ihr auf ihrem Blog, unter diesem Link:  http://chrisrolls.blogspot.de/p/wer-bin-ichhallo-und-willkommen-auf.html

Leandro ist Keyborder in einer regional bekannten Boyband. Nach einer Probe trifft er auf Henny, ein Mädchen aus dem Kunstkurs. Sie fasziniert und verblüfft ihn, denn sie ist so ganz anders, als alle Mädchen, mit denen er bisher zusammen war. Was er nicht ahnt: Henny ist die Abkürzung für Hendrik und dieser kann sein Glück gar nicht fassen, dass sein heimlicher Schwarm ihn tatsächlich angesprochen hat. Er geht auf Leandros Flirt ein, auch wenn ihm bewusst ist, dass die Täuschung früher oder später auffliegen wird.
(Quelle: beam-ebooks.de)

"Klasse! Genauso machen wir es!"


Ich habe schon eine Menge Bücher dieser Autorin gelesen und war jedes Mal begeistert. Dieses Buch zählt meiner Meinung nach zwar nicht zu ihren besten Werken, aber es ist für Leser dieses Genres auf jeden Fall lesenswert.

Der Protagonist Leandro begegnet einem Mädchen und daraufhin verliebt er sich sofort in sie. Das Mädchen stellt sich als "Henny" vor und so sichert sich Leandro bei diesem Mädchen ein Date.
Doch was tut man, wenn das Mädchen kein Mädchen ist, und Henny eigentlich die Abkürzung von Hendrik.

Im Buch wird aus den Sichten von beiden Protagonisten geschrieben, was für mich persönlich sehr wichtig war, am Anfang hatte ich mir schon Sorgen gemacht, dass das Buch nur aus Leandros Sicht geschrieben ist, was dann glücklicherweise nicht der Fall war.
Denn mir war es sehr wichtig die Gedankenwelt und Gefühle von Hendrik zu erfahren, schließlich wusste er ja, dass Leandro ihn für ein Mädchen hält, aber da Hendrik insgeheim ein Auge auf den jungen Musiker geworfen hatte, sagt Hendrik nicht nein, zu ihrem Date und sagt auch erst mal nicht, das er eigentlich ein Junge ist. 
So konnte ich Hendrik gut nachvollziehen, schließlich mochte er Leandro sehr gerne und wusste, das dieser nicht schwul ist und ihn wahrscheinlich verlassen würde.

Bei Leandro fiel es mir schwer zu glauben, das dieser wirklich nicht gemerkt hat, das Hendrik ein Junge ist, schließlich hat Leandro ihn selbst als eher jungenhaft und burschikos empfunden und warum fragt Leandro, bei ihrem ersten Treffen, nicht nach Hendriks vollständigem Namen, schließlich wusste er ja, dass Henny nur ein Nickname ist.

Witzig waren doch besonders die Szenen, wo Leandro versucht Hendrik zu umgarnen, wie man es halt bei einem Mädchen tun würde, schenkt ihm Schmuck und Blumen.

Als Leandro dann herausfindet, wer sich wirklich hinter dem Nicknamen Henny verbirgt, ist dieser natürlich geschockt und begeht auch einen Fehler, der Henny sehr verletzt, auch wenn Leandro nur gutes im Sinn hatte.

Trotzdem kam mir die Story am Ende unvollständig vor und mir hat irgendetwas gefehlt.

Zwar nicht eines von Chris P. Rolls besten Büchern, aber trotzdem lesenswert und mit so manch amüsanten Szenen.


3 1/2 von 5 Blumen





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